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Einladung zu einem Treffen

IM OSTEN VIEL NEUES

POLITIK UND RELIGION IN OST-MITTELEUROPA – AM BEISPIEL DER
GRIECHISCH – KATHOLISCHEN KIRCHEN

Pfarrzentrum St. Leonhard, Leonhardplatz 1, 8010 Graz
Samstag, 26. Jänner 2019, 15.00 Uhr – 19.15 Uhr
anschließend Begegnung und Buffet

Programm:

Lieder der byzantinisch spirituellen Welt aus Rumänien und der Ukraine

Rumänien:
Dr. Gheorghita Dobrica (Krankenhaus-Seelsorger in Wien und Seelsorger der rumänischen griechisch – katholischen Gemeinde in Linz) und Dr. Alexandru Suciu (Seelsorger der rumänischen griechisch – katholischen Gemeinde in Graz

Einführung in das Thema:
Univ.Prof. Dr. phil. Dr. theol. Pablo Argárate, Institut für Ökumenische Theologie, ostkirchliche Orthodoxie und Patrologie an der Universität Graz.

Die griechisch – katholischen Kirchen stellen sich vor

Ukraine: Univ.Prof. Dr. Oleh Turij, Historiker, Theologe, Vizerektor der Katholischen Universität Lemberg / Lviv – Galizien, Westukraine

Ukraine: Es singen Mitglieder des Chores der ukrainischen Gemeinde Graz unter der Leitung von Mag. Irina Pihovych

Rumänien: Dr. Gheorghita Dobrica, Seelsorger in Wien und Linz Autor eines Buches über die rumänisch-katholische Kirche

Ungarn: Mag. Istvan Hollo stammt aus einer griechisch – katholischen Familie, ist jetzt katholischer Pfarrer in Deutschlandsberg. Seine Heimatstadt in Nordostungarn liegt unweit des griechisch – katholischen Wallfahrtsortes Maria Pócs, von wo die Hodegetria-Ikone im Wiener Stephansdom stammt.

18.15 Uhr:      Byzantinische Vesper – Akathistos Hymnos mit dem Chrysotomos Chor St. Martin unter der Leitung von HR MMag. DDr. Martin Schmiedbauer

19.15 Uhr       Agape – Buffet; Gesprächsmöglichkeit mit den Referenten. Zum Ausklang Musik und Lieder aus den  Ländern Ost-Mitteleuropas.

=> Programm zum Download

Auskünfte:
Prof. Ingomar Tratz, 0699 / 11 72 10 91


Gedanken zum Thema

Griechisch – katholisch bedeutet: Eine Kirche des byzantinischen Ritus in Einheit mit der römisch- katholischen Kirche. Oströmer (Byzantiner) wurden oft als „Griechen“ bezeichnet. Die Liturgie unterscheidet sich nur unwesentlich von der nicht mit Rom verbundenen Orthodoxie. In der Praxis gibt es in den griechisch – katholischen Kirchen größeres Engagement im sozialen Bereich als in den orthodoxen Kirchen.

Unser Treffen will über die Gründe der Kirchentrennung von 1054, über die trotz der Bedrohung durch die Osmanen fehlgeschlagenen Wiedervereinigungs-Bestrebungen vor 1453 informieren.  Die Union mit Rom in verschiedenen Ländern ab dem 16. Jahrhundert hatte politische, aber auch innerkirchliche Ursachen. Viele sind erstaunt über die beachtenswerten politischen Auswirkungen der kürzlich stattgefundenen Unabhängigkeitserklärung der ukrainischen Kirche durch den ökumenischen Patriarchen. Anders als im Westen gibt es in Ost-Mitteleuropa eine viel stärkere Verbindung von Religion und Politik. Für die Kroaten und Polen ist der Katholizismus weit mehr als nur eine Religionszugehörigkeit. Aber auch in den orthodoxen Ländern ist die jeweilige Kirche eine starke Stütze für patriotische Anliegen.

Wir wollen nicht nur informieren, sondern durch Lieder und Liturgie auch von dem unglaublichen Reichtum ostkirchlicher Spiritualität etwas vermitteln.

Für das Ost-Mitteleuropa Forum sind die griechisch – katholischen (unierten) Kirchen kein  Hindernis für die Ökumene, sondern eine wichtige Brücke zwischen Ost und West bei den gegenwärtigen politischen Spannungen.

Im Frühling bietet das Ost-Mitteleuropa Forum die Gelegenheit, im Rahmen einer Kulturreise in die Ostslowakei auch die sehr lebendigen Gemeinden der griechisch – katholischen Erzdiözese Prešov kennenzulernen.

Wir laden herzlich ein

Prof. Katharina Lanzmaier-Ugri, MA, BEd Stellvertretende Vorsitzende des Ost-Mitteleuropa Forums

 

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